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Katholische
Pfarreiengemeinschaft
Vorderhunsrück

Bild von Hans Braxmeier auf pixabay.com 

Auch in Zeiten von Navigationsgeräten und Smartphones, die einem den richtigen Weg auf der Straße zeigen können, kommen wir dennoch nicht ganz ohne sie aus: Die Wegweiser! Wir kennen sie in ganz unterschiedlichen Formen und Farben: Auf den Autobahnen sind es blaue Schilder, auf den Landstraßen sind sie gelb. Für Radfahrer und Wanderer sind sie eine Nummer kleiner und für die Jakobuspilger reicht eine gelbe Muschel auf blauem Grund, um das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Ziele sind aber nicht immer nur Orte oder Reiseziele. Wir setzen uns Ziele im Leben, um zu prüfen, ob unsere Bemühungen Erfolg haben oder nicht. Ziele können uns leiten und motivieren loszugehen. Allerdings nützt das beste Ziel nichts, wenn man den Weg nicht kennt. So stellt es schon der Apostel Thomas fest, wenn er sagt: „Herr, wir wissen nicht wohin du gehst, wie sollen wir dann den Weg kennen?" (Joh 14, 5).

Egal ob wir auf der Suche nach einem Ort für den diesjährigen Sommerurlaub sind, in der Corona-Krise nach neuen Wegen des Miteinanders suchen oder als Bistum im aktuellen Reformprozess nach guten Wegen für die Zukunft Ausschau halten, wir brauchen Wegweiser! Nicht nur, damit es einfacher wird. Wegweiser sind für alle sichtbar, geben Verlässlichkeit und eine Perspektive auf das Ziel. Als Christinnen und Christen will Jesus selbst unser Wegweiser sein. Er spricht zu uns im Wort des Evangeliums und stärkt uns durch die Heilige Eucharistie, dem Brot des Lebens.

Die kommenden Wochen können Gelegenheit sein, noch einmal neu auf die Wegweiser für unser Leben zu achten und Christus als Wegweiser zu entdecken, der auch uns zusagt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben" (Joh 14,6). Hinter dieser Verheißung können wir nicht zurückbleiben. Wir sind herausgefordert, darauf eine Antwort zu geben. Wenn Jesus mein Weg, meine Wahrheit und mein Leben ist, dann darf ich gewiss sein, dass er an meiner Seite ist. Dann darf das aber auch für mich die Frage sein: Wie zeige ich das in meinem Leben? Wie wird mein Christ-Sein sichtbar und konkret? Vielleicht können wir dann auch selbst zu einem Wegweiser werden für suchende Menschen? In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine erholsame Sommerzeit. Gottes Segen möge uns alle auf der Suche nach den richtigen Wegen begleiten!

Ihr Pastor                              

Christian Adams

Gottesdienste

Liturgischer Kalender

Evangelium:
Mt 14, 22-33
erste Lesung:
1 Kön 19, 9a.11-13a
Antwortpsalm:
Ps 85 (84), 9-10.11-12.13-14 (R: 8)
zweite Lesung:
Röm 9, 1-5

Umsetzung Synode

Bibelvers des Tages