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Katholische
Pfarreiengemeinschaft
Vorderhunsrück

Bild: Martha Gahbauer, In: Pfarrbriefservice.de

Nachdem wir Pfingsten, Ostern und Weihnachten gefeiert haben, blicken wir als Kirche heute auf Gott, der sich uns als der Dreifaltige offenbart. Gott ist nicht einfältig, er ist dreifaltig! Das ist kein Selbstzweck, sondern die Einladung an jeden und jede, über das eigene Gottesbild nachzudenken. Der Abschnitt aus dem Johannesevangelium will uns dabei in nur wenigen Sätzen eine Hilfe sein. Am Anfang dieses Evangeliums stellt Christus in die Mitte: "Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird." 

Er ist für uns Rettung und Leben und DIE Möglichkeit, die Gott uns schenkt, zu ihm zu gelangen. In unserem Leben haben wir viele Möglichkeiten, zwischen denen wir und entscheiden können. Jesus will mehr für uns sein als eine Option, eine Möglichkeit für oder gegen die wir uns entscheiden können.

Für viele Menschen waren die letzten Wochen Gelegenheit zum Aufräumen in Haus und Garten. Vielleicht war auch Gelegenheit zu einem innerlichen Aufräumen? Vieles hat sich verändert, in der Kirche, in der Welt, im ganzen Leben. Die Frage nach dem Sortieren und Aufräumen stellt sich auch für uns als Pfarreiengemeinschaft. Was ist uns wichtig? Wo sind unsere Prioritäten?

„Gemeinsam zur Mitte finden“ ist schon seit einigen Jahren die Überschrift über unserem Pfarrbrief. Ein guter Gedanke, der immer aktuell ist. Die Einschränkungen in Corona-Zeiten machen dieses Motto aber zu einer großen Herausforderung für Viele. „Gemeinschaft“ ist während der geltenden Kontaktbeschränkungen nur eingeschränkt erlebbar. Als Christen dürfen wir uns in großer Gemeinschaft wissen, verbunden über die ganze Welt, ja sogar verbunden über Zeit und Ewigkeit. Die konkrete Feier eines Gottesdienstes in Gemeinschaft oder ein Treffen zum Austausch über Kirche und Glaube sind vielen von uns dazu eine gute Hilfe.

„Zur Mitte finden“ ist dann die zweite Herausforderung. Was ist damit eigentlich gemeint? – Der sonntägliche Kirchbesuch, den auch vor Corona stets weniger Menschen pflegten? – Die Begegnung mit Jesus Christus, beim Lesen der Bibel, in guten Gesprächen? - …?

Vielleicht können wir diese herausfordernden Zeiten auch einmal nutzen um über diese Fragen nachzudenken. Was heißt das für mich „gemeinsam zur Mitte finden“? Was heißt das für uns „gemeinsam zur Mitte finden“?

In den nächsten Tagen feiern wir Fronleichnam, bzw. das Hochfest des Leibes und des Blutes Christi. Dieses Fest lädt uns ein, die Mitte – Jesus – neu in den Blick zu nehmen. In diesem Jahr können wir es nur ganz schlicht feiern oder wie es in offiziellen Texten heißt „unter Auflagen“. Das klingt zuerst nach einer Einschränkung, lädt uns vielleicht aber ein, einmal genauer hinzuschauen, auf unsere Gemeinschaft und auf die Mitte, die wir finden dürfen. Ich glaube, dass es gerade jetzt, vor den großen Veränderungen in unserem Bistum eine Frage sein muss, auf die wir eine Antwort brauchen. Der dreifaltige Gott lasse uns seine Liebe und seine Gemeinschaft in unserer Kirche und in unserer Welt neu entdecken.

Gottesdienste

Kontakt

Wir sind gerne für Sie da.

Sie erreichen unser Pfarrbüro unter

06747 - 1559

Liturgischer Kalender

Evangelium:
Mt 10, 34-39
erste Lesung:
Sir 44, 1a.2-3b.7-8.10-15
Antwortpsalm:
Ps 112 (111), 1-2.3-4.5-6.7 u. 9 (R: vgl. 1a)
Evangelium:
Mt 10, 16-23
erste Lesung:
Hos 14, 2-10
Antwortpsalm:
Ps 51 (50), 3-4.8-9.12-13.14 u. 17 (R: vgl. 17b)

Umsetzung Synode

Bibelvers des Tages