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Katholische
Pfarreiengemeinschaft
Vorderhunsrück

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Für Trauernde

Messdienerfahrt 2019

Taizéfahrt 2019

Bild: Johannes Simon in Pfarrbriefservice.de

"Können Sie das bitte in die Hand nehmen?!" - So fragt jemand, der eine Aufgabe vergibt oder einen Auftrag erteilt. Wer etwas in die Hand nimmt, der zeigt sich verantwortlich für einen Gegenstand, eine Sache oder ein Thema. Froh und dankbar können wir sein, dass es immer wieder Menschen gibt, die etwas in die Hand nehmen und so Verantwortung für sich und andere übernehmen. Das Bild auf unserem Weihnachts-Pfarrbrief zeigt eine Krippendarstellung mit Maria, Josef und dem Jesuskind. Das Besondere ist: Das Kind liegt nicht in der Futterkrippe, Josef trägt es auf seinen Armen. Er hat Jesus in die Hand genommen.

"Können Sie das bitte in die Hand nehmen?!" - Gott gibt sich uns Menschen in die Hand, indem er selbst Mensch wird. Wer etwas aus der Hand gibt, der hat es nicht mehr selbst in der Hand, der überlässt es seinem Gegenüber was aus der Sache wird. Wer etwas aus der Hand gibt, rechnet mit der Kreativität, den Stärken, aber auch mit den Schwächen und Fehlern der Menschen. Etwas aus der Hand zu geben ist ein Ausdruck des Vertrauens und des Zutrauens. Es ist immer mit einem Risiko verbunden. Manchmal wollen wir im Leben selbst das Heft in der Hand behalten um sicher zu gehen, dass alles richtig läuft. Das Leben zeigt uns aber oft genug, dass wir es nicht immer in der Hand haben: Die Herausforderungen des Alltags wachsen uns über den Kopf, Sorgen machen uns das Leben schwer, die Geschicke in der Weltpolitik scheinen so kompliziert, dass Lösungen für Problem unmöglich erscheinen, und auch Krankheit und Tod zeigen uns oft genug, dass wir es nicht immer in der Hand haben.

"Können Sie das bitte in die Hand nehmen?!" - Das ist die Einladung des Weihnachtsfestes! Gott gibt sich uns Menschen in die Hand, immer wieder neu. Er schenkt uns Freiheit zum Handeln, und in dieser Freiheit haben wir die Möglichkeit in all den Dingen, die wir in die Hand nehmen deutlich zu machen, dass Gott Mensch geworden ist. An der Art und Weise, wie wir als Christen Dinge in die Hand nehmen, darf man erkennen, dass wir von Gott Beschenkte sind. Gott traut uns etwas zu, er schenkt uns sein Vertrauen. Die Weihnachtsbotschaft zeigt uns, dass Gottes Vertrauen unendlich groß ist: Was hätte alles passieren können, mit dem Kind und mit seiner Mutter in dem armen Stall, auf der Flucht nach Ägypten und in den Jahren in denen Jesus aufgewachsen ist?! - Das Weihnachtsfest will Gottes Zuwendung und Zutrauen zu uns Menschen neu vor Augen führen. Vielleicht staunen wir deshalb immer wieder neu über das kleine Kind im Stall von Bethlehem. Lassen wir uns von Gott und seiner Botschaft der Liebe neu beschenken. - Wir haben es in der Hand!

Ihr Pastor                              

Christian Adams

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Evangelium:
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Jes 52, 13 - 53, 12
Antwortpsalm:
Ps 31 (30), 2 u. 6.12-13.15-16.17 u. 25 (R: Lk 23, 46)
zweite Lesung:
Hebr 4, 14-16; 5, 7-9

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