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Katholische
Pfarreiengemeinschaft
Vorderhunsrück

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Für Trauernde

Messdienerfahrt

Bild: Martin Manigatterer, In: Pfarrbriefservice.de

"Ich hab' da etwas läuten hören!" - so sagen Menschen, wenn sie irgendwo eine Neuigkeit aufgeschnappt haben, die aber noch niemand so genau bestätigen kann.

Wenn in diesen Wochen die Natur aufblüht, und im Zugehen auf das Osterfest die Osterglocken und andere Blumen ihre Köpfe aus der Erde stecken, dann könnte man meinen, dass auch sie uns sagen wollen: "Ich hab' da etwas läuten hören!"

Wenn Glocken läuten, dann künden sie von einem besonderen Ereignis. An Feiertagen erklingen meist viele Glocken in festlichem Klang. Morgens, mittags und abends erinnert uns die sogenannte "Betglocke" daran, dass wir betend danken dürfen für das Geheimnis der Menschwerdung unseres Gottes. Auch beim Sterben eines Menschen künden uns die Glocken über dieses traurige Ereignis, aber sie transportieren gleichzeitig die Botschaft vom neuen Leben, das nun beginnt. Wenn von Karfreitag bis Ostern die Glocken schweigen, so hören wir gerade dann ganz bewusst, dass etwas im Tagesablauf fehlt.

"Ich hab' da etwas läuten hören!" - vielleicht hat sich damals nach dem Leiden und Sterben des Herrn die frohe Botschaft von seiner Auferstehung auf ähnliche Art und Weise verbreitet. Da haben Menschen etwas weitergesagt, da haben Menschen ihren Glauben (nicht ihr Wissen) ins Wort gebracht: "Das Grab ist leer!" Was sich zunächst wie eine neue Schreckensmeldung anhört, hat vielen Menschen von da an bis heute Hoffnung und Freude geschenkt. Was sich zuerst wie "Fakenews" oder wie "alternative Fakten" angehört hat, kam nach und nach in den Herzen der Menschen an. So, wie die Osterglocken in den Gärten zunächst vorsichtig Stiele und Blätter nach oben strecken und dann die Blüte ihre Pracht entfaltet, so brauchen wir vielleicht auch etwas "Anlauf", um diese frohe Botschaft anzunehmen und weiterzusagen.

In einer meiner früheren Wirkungspfarreien gab es ein Geläut, das je nach Jahreszeit bestimmte Melodien als Uhrschlag gespielt hat. Vom Ostersonntagmorgen bis zum Pfingstfest erklang zu jeder Viertelstunde der Beginn des Trierer Osterliedes "Das Grab ist leer" (Gotteslob 780). Immer wieder wurden die Menschen durch diesen fröhlichen Klang daran erinnert, dass Christus auferstanden ist; der Tod ist besiegt durch das Leben! "Ich hab' da etwas läuten hören!" - Wenn wir in diesen Tagen die Karwoche begehen und das Osterfest feiern, dürfen auch wir uns im Glauben stärken lassen. Egal in welcher Form sich Kirche in den kommenden Jahren strukturieren und reformieren will, wir dürfen unseren Auftrag nicht vergessen und nicht schweigen über das große Geheimnis des Glaubens: "Deinen Tod, o Herr, verkünden wir, und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit."

Mögen wir uns durch Buße, Gebet und Taten der Nächstenliebe bereithalten in diesen Tagen, dass Gott mit seiner großen Gnade auch uns beschenken kann, denn: "Ich hab' da etwas läuten hören!"

Ihr Pastor Christian Adams

Aktueller Pfarrbrief

Gottesdienste

Liturgischer Kalender

Evangelium:
Joh 21, 1.15-17
erste Lesung:
1 Thess 2, 2b-8
Antwortpsalm:
Ps 89 (88), 2-3.20au. 4-5.21-22.25 u. 27 (R: 2a)
Evangelium:
Mt 19, 23-30
erste Lesung:
Ez 28, 1-10
Antwortpsalm:
Dtn 32, 26-27.28-29.30.35c-36b (R: 39c)

Kontakt

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